
Mp3, Foto: tobman / pixelio.de
Dass laute Geräusche auf Dauer nicht gut für die Ohren sind, ist keine Neuigkeit. Experten haben aber nun erneut darauf hingewiesen, dass auch eine geringere Lautstärke ausreicht, um die Ohren mit der Zeit zu schädigen. Schon 90 Dezibel, was ungefähr der Lautstärke eines Rasenmähers oder einer stark befahrenen Strasse entspricht, reichen aus, um die Ohren zu schädigen. Besonders das Musikhören mit einem MP3-Player und über Kopfhörer kann das gehör irreversibel schädigen. Bei einer Lautstärke von 90 Dezibel wird das gehör beeinträchtigt, wenn über einen Zeitraum von acht Stunden kontinuierlich Musik gehört wird. Steigt die Dezimalzahl um fünf, so verringert sich die zeit bis zum Hörschaden um die Hälfte. Bei einer Lautstärke von 95 Dezibel nimmt das gehör also sch nach vier Stunden Schaden, bei 100 Dezibel bereits nach zwei Stunden. Bei einer Lautstärke von 120 Dezibel kann das Ohr sofort Schaden nehmen.
Um solch eine Situation zu vermeiden, empfiehlt e sich, eine Voreinstellen beim Player vorzunehmen und die Lautstärke auf 50 Prozent zu setzen. Dennoch sollte unbedingt darauf geachtet werden, nicht über einen längeren Zeitraum ununterbrochen Musik über Kopfhörer zu hören und stattdessen immer wieder kleine Pausen einzulegen, damit sich das Ohr erholen kann. Viele Geräte wie zm Beispiel der IPod haben, um Gehörschäden zu verhindern, eine Lautstärkensperre m´bei 100 Dezibel eingerichtet. An diese Vorgaben sollte man sich unbedingt halten, um nicht zu riskieren, einen Tinnitus zu bekommen oder das Gehör langfristig zu beeinflussen.







