Sony Ericsson Smartphone, Foto: 3 sverige_flickr
Im dritten Quartal fielen Sony Ericssons Zahlen rapide bergab: Von 49 Millionen Euro Gewinn ging es auf Null. Auch der Umsatz ist von 1,6 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,59 Milliarden Euro gesunken. Die Hoffnung des Unternehmens liegt nun auf den Android – Smartphones: 2012 soll das gesamte Firmen – Portfolio auf die neuartigen und flexiblen Smartphones verlagert werden, teilte Sony Ericsson – Chef Bert Nordberg mit. Feature – Handys wie das Sony Ericsson Cedar oder das Zylo sollen dann nicht mehr hergestellt und verkauft werden.
Ob diese Versteifung auf ein Produkt – Segment das Unternehmen vor einer Krise bewahrt, bleibt fraglich: Denn obwohl die Smartphones bereits heutzutage den Großteil des Umsatzes mit 80 Prozent ausmachen, waren die “normalen” Handys aus dem schwedisch – japanischen Hause gerade auf dem Vormarsch. Jedenfalls, was technische Innovation angeht: Etwa beim vorbildlichen Umgang mit Custom – ROMs und ihren Benutzern. Hingegen fehlt die Ausstattung im High – End – Segment, Konkurrenten kommen dort sehr viel besser weg. Auch ein Dual – Core – Smartphone ist längst überfällig.
Derweil wird im Internet diskutiert: Viele Nutzer bemängeln die schlechte Qualität der Sony Ericsson – Smartphones, vor allem eine unzureichende Verarbeitung der Tastatur und ein überholtes Design. Andere Smartphone – Besitzer loben etwa das Xperia Neo für die zahlreichen Features und weisen darauf hin, dass Modelle mit weitaus weniger Technik für durchschnittliche Mobilfunk – Telefon – Benutzer durchaus ausreichen könnten.
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