Verstehen Sie Deutsch? Google Android jetzt schon

Quelle: osde8info/Flickr.com

Bislang reagierte Googles Sprachbedienung – oder Sprachsuche, wie es auf dem Android-Smartphone selbst heißt – nur auf englische Befehle. Deswegen eignete sich ihr Einsatz für die meisten Deutschen nicht, wollten sie nicht in einem Englisch-Deutsch-Kauderwelsch kommunizieren. Das dürfte sich nun ändern: Durch ein Update reagiert die Sprachbedienung endlich auch auf deutsche Befehle. So lässt sich das Smartphone ganz bequem ohne lästige Menüauswahl und Tasten-Gedrücke steuern.

Etwa lassen sich sofort Einträge aus dem Adressbuch per Sprache benutzen: Bei „Name anrufen“ wählt das Smartphone automatisch die richtige Nummer, bei „Text senden an Name“ wird automatisch eine SMS an die Person gesendet. Aber auch der Browser des Internet-fähigen Smartphones lässt sich steuern: Bei „Internetadresse anzeigen“ öffnet sich die angegebene Seite sofort im Android-Browser, bei „Karte von München anzeigen“ wird die entsprechende Google-Maps-Ansicht aufgerufen. 

Allgemein funktioniert die Google Spracherkennung gut und die meisten Befehle werden schon beim ersten Mal erkannt. Nur bei lautem Hintergrundlärm, etwa in einem fahrenden Auto oder auf einer belebten Straße, gibt es noch Probleme und müssen die Befehle oft wiederholt werden. Die eingedeutschte Spracherkennung war längst überfällig und ist eine tolle Ergänzung für das ohnehin starke System Android. Öffnen lässt sich die Funktion auf jedem Android-Handy ganz einfach: Bloß auf das Mikrofon-Symbol drücken und Befehl sprechen. Wer die Google Sprachsuche noch nicht installiert hat, muss das natürlich nachholen: Aber keine Sorge, die gibt es kostenlos im Android Market unter „market.android.com“. Unter „www.google.com/mobile/voice-actions/“ findet sich eine ausführliche Erläuterung der Sprachbedienung – denn es gibt noch weitaus mehr Befehle und Anwendungsmöglichkeiten, als hier vorgestellt werden konnten. Bleibt uns nur noch zu hoffen, dass in naher Zukunft nicht alle U-Bahnen voll mit Menschen sind, die in ihre Smartphones brüllen…

HTC verklagt Apple

Gerichtssaal; Quelle: Tilo 2006/flickr.com

Und auf in eine neue Runde! Die großen Smartphone-Hersteller scheinen einfach nicht genug vom Verklagen bekommen. In diesem Fall geht es um den taiwanischen Elektronikkonzern HTC, der eine Patentrecht-Klage gegen Apple im US-Bundesstaat Delaware eingereicht hat. Ziel der Klage sind Schadenersatz und ein Einfuhr-Verbot für die betroffenen Apple-Produkte in den USA. Außerdem zog der Konzern auch noch vor die US-Außenhandelskommission ITC, nach eigenen Angaben bereits zum dritten Mal, denn der Konzern wirft Apple vor, HTC-Technik in iPods, iPhones und iPads sowie in Macintosh-Computern zu nutzen und damit gegen drei Patente zu verstoßen.

Die Leiterin der HTC-Rechtsabteilung, Grace Lei, sagte dazu: „Wir unternehmen diese Schritte gegen Apple, um unser geistiges Eigentum, unsere Industriepartner und vor allem unsere Kunden zu schützen, die HTC-Telefone nutzen“. Man wolle Apple dazu bringen die Verstöße gegen die patentierten Erfindungen durch ihre Nutzung in eigenen Produkten zu unterlassen.

Dies ist allerdings nur ein weiterer Schritt auf dem Weg der schon lange andauernden Patentstreitigkeiten der großen Smartphone- bzw. Tablet-PC.Hersteller. Auch Apple hat bereits geklagt und zwar gegen HTC, Nokia, Motorola und Samsung.

Gegen letzteren erwirkte Apple sogar vor dem Landgericht in Düsseldorf ein Verkaufsverbot für den neuesten Tablet-Computer in fast der gesamten EU erwirkt. Allerdings schränkte das Gericht dies wieder ein so dass der Verkauf in der EU bis zu einem endgültigen Urteil wieder möglich ist, in Deutschland bleibt er allerdings weiterhin verboten. Nächsten Donnerstag wird der Streit vor Gericht fortgesetzt. In den Niederlanden läuft ein ähnliches Verfahren.

Ein digitales Spielzeug – Die Kitara von Misa Digital

Kitara, Quelle: jochenWolters_Flickr

Die digitale Welt hat ein neues Spielzeug! Ab der zweiten Hälfte diesen Jahres soll die “Kitara” aus dem Hause Misa Digital auf den Markt kommen. Hierbei handelt es sich um eine Erfindung die komplett unserer Zeit entspricht! Die Kitara ist nämlich eine digitale Gitarre die ab sofort die Musikwelt auf den Kopf stellen soll.

Die Form ist der einer Gitarre gleich. Nur die Saiten fehlen irgendwie! Und statt einem Klangkörper hat die Kitara einen 8-Zoll-Touchscreen als Herz. Auch wenn der Hals der “Gitarre” mit 24 Bündchen eingefasst ist, sind die Möglichkeiten wirklich erstaunlich und bieten weit aus mehr als das handelsübliche Instrument.

Ansonsten hält man die Kitara wie das traditionelle Gerät. Doch eigentlich handelt es sich hier mehr um einen tragbaren Synthesizer, die man vor allem aus der elektronischen Musikszene kennt. Mit der Kitara ist es nun ebenfalls möglich elektronische Sounds zu produzieren, der Hersteller erhofft sich dass vor allem Fans dieser Szene das Schmuckstück in Zukunft in ihre Produktionen mit einbeziehen werden. In Videoportalen und Kleinanzeigen gibt es schon die ersten Testberichte über die Kitara die wirklich sehr erfolgsversprechend klingen.

Die Kitara hat mehr als hundert vorinstallierte Sounds mit dabei. Der Hersteller will mit dem Gerät keinen Falls die klassische Gitarre ersetzen, nein mit der Kitara soll einfach eine ganz neue Möglichkeit der Musikproduktion geschaffen werden. Die große auswahl an Klängen und Tönen machen das Spiel auf der Kitara faszinierend und unentdeckter Kreativität kann freien Lauf gelassen werden.

Die Standardversion soll es nun innerhalb der nächsten Wochen für ungefähr 950 US Dollar geben. Außerdem soll eine limited Edition erscheinen, die für knappe 3.500 US Dollar schon ein bisschen teurer ist. Was genau an dieser limitierten Editon anders sein wird ist bis dato noch nicht bekannt.

Auf jeden Fall ist die Kitara ein schönes Spielzeug für Erwachsene das unseren digitalen Horizont wieder ein wenig erweitert!

Vorsicht vor Interneterpressern

Vorsicht vor Erpressern, Quelle: Pattybot_flickr

Das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei warnen vor einem neuen Computervirus, mit dem die Betroffenen erpresst werden sollen. Nutzer sollen den Erpressern geld zahlen, ansonsten werde die Festplatte gelöscht.

Das gefährliche ist, dass sich die Software beim Surfen automatisch herunterlädt und installiert. Nach der selbständigen Installation öffne sich ein Pop-Up Fenster mit einem BKA-Logo. Der Text im Fenster behauptet, dass der Computer an strafbaren Handlungen beteiligt war, inbesondere der Verbreitung von Kinderpornografie und dem versand von E-Mails mit terroristischen Hintergrund. Aus diesem Grund werde der PC gesperrt heißt es weiter. Um den Computer wieder zu entsperren, müssen 100 Euro innerhalb von 24 Stunden über einen digitalen Bezahldienst überwiesen werden, andernfalls word die Festplatte des Computers gelöscht.

Die Erpresser verwenden neben dem gefälschten Logo des BKA auch die Logos der bekannten Antiviren-Hersteller. Die Behörden fordern Betroffene eindringlich dazu auf das geforderte Geld nicht zu bezahlen. Niemals nutze die Polizei Pop-Up Fenster und fordert dadurch zur Zahlung auf. Zudem sollen sich Betroffenen um einen erhöhten Schutz vor Viren zu nutzen und die Software regelmäßig zu aktualisieren.

Zur selben Zeit wie der Virus vom gefälschten BKA, geht ein gefälschter BKA Brief durch die Post. Darin wird davor gewarnt die Fragebögen des Zensus auszufüllen. Denn Dieben könnten sich nach Informationen des BKA die Daten stehlen und später an Dritte verkaufen. Allerdings stamme dieses Schreiben von einer unbekannten Adresse und nicht vom BKA.

 

Ansturm auf das PlayStation Network

Nach einem massiven Hackerangriff ist das Playstation Network nach einem mehrwöchigen Ausfall wieder online. Allerdings gibt es momentan Probleme mit den Bestätigungsemails von Sony. Denn natürlich wollen fast alle User so schnell wie möglich ihr Passwort ändern, um wieder sicher spielen zu können. Doch ist das Network durch diesen Ansturm von Emails hilflos überlastet. Durch die vielen Nutzer, die gleichzeitig ihr Passwort ändern wollen, kommt es zu einem massiven E-Mail-Traffic bei den ISPs. Deshalb kommt es öfters vor, dass ein paar Internet Service Provider die Geschwindigkeit der Emails verlangsamen.

Sony bittet hierbei um Verständnis und verspricht dieses Problem so schnell wie möglich zu lösen. In der Zwischenzeit solltet ihr als User vermeiden mehrere Anfragen diesbezüglich abzuschicken. So bald wie möglich erhaltet ihr eine Reset-E-Mail und werdet dann gleich wieder mit dem Online-Gaming loslegen können. Aufgrund des extremen Ansturms musste das Playstation Network den Service für 30 Minuten abschalten, um das Netzwerk zu entlasten.

Wenn ihr eine E-Mail abgesendet habt, dann gebt dieser bitte etwas Zeit, um eure Adresse zu erreichen. Da das Problem allerdings bald geklärt sein sollte, steht nach der langen Wartezeit dem Online-Gaming Spaß dann nichts mehr im Wege.

Laptop-Zubehör, das sich lohnt

Laptoptasche, Quelle: tschörda_Flickr

Für die Alleskönner gibt es mittlerweile ja so ziemlich alles. USB-Tassen- und Fußwärmer, Taschen in jeglicher Form und Farbe und Mäuse so weit das Auge reicht. Welches Zubehör ist dabei wirklich sinnvoll?

Taschen, die nicht nur den Laptop verstauen, sondern auch noch das Kabel und die Maus verschlucken sind sehr praktisch. Sehr breit und sperrig dürfen sie dabei aber trotzdem nicht bleiben. Auch die Preise variieren in diesem Segment stark. Wer für seinen teuren Laptop keine Billigware verwenden will, sollte sich Taschen ab 40€ ansehen, da diese wirklich halten was sie versprechen. Aber auch günstigere Taschen machen ‘was her. Die sogenannten Neopren-Taschen, die nur den Laptop aufnehmen können, sind für kleine Laptops praktisch, da die Tasche dann auch noch im Rucksack oder der Handtasche verschwinden kann. Trotzdem muss man dabei beachten, dass diese Taschen keine großen Stürze abfangen können. Gegen Kratzer und Flüssigkeiten sind sie zwar gut gewappnet, doch wer seine Laptop in dieser Tasche die Treppe herunter fallen lässt, muss sich auf etwas gefasst machen.

Computermäuse gibt es mittlerweile auch in allen Formen. Entweder klassisch mit Kabel oder modern mit USB-Stick lassen sie dem Käufer keine Wünsche mehr offen. Auch Special Edition sind in vielen Läden erhältlich. Individualität wird hier groß geschrieben. Allerdings gibt es bei einigen USB-Mäusen den Nachteil, dass sie sich ganz so schnell arbeiten, wie Kabelmäuse. Greift man dabei ein wenig tiefer in die Tasche, können aber auch bei USB-Mäusen gute Leistungen erzielt werden.

Wer viel reist, für den ist ein Reiseadapter unabdingbar. In vielen Ländern gibt es nämlich verschiedene Steckdosen.

Das teuerste Zubehör zum Schluss: der Akku. Leider können diese nach Jahren mal ihre Leistung verlieren und wer viel auf Akku-Betrieb setzt, sollte sich schnellstmöglich einen neuen Akku als Ersatz kaufen, weil selbst Akkus mal den Geist aufgeben können.

Zubehör gibt es viel, das richtige dabei herauszufiltern kann schon mal anstrengend sein. Am besten man fragt sich bei jedem Zubehör: Was mache ich damit und brauche ich es wirklich?

 

Die Gefahren von Mp3-Playern

Mp3, Foto: tobman / pixelio.de

Dass laute Geräusche auf Dauer nicht gut für die Ohren sind, ist keine Neuigkeit. Experten haben aber nun erneut darauf hingewiesen, dass auch eine geringere Lautstärke ausreicht, um die Ohren mit der Zeit zu schädigen. Schon 90 Dezibel, was ungefähr der Lautstärke eines Rasenmähers oder einer stark befahrenen Strasse entspricht, reichen aus, um die Ohren zu schädigen. Besonders das Musikhören mit einem MP3-Player und über Kopfhörer kann das gehör irreversibel schädigen. Bei einer Lautstärke von 90 Dezibel wird das gehör beeinträchtigt, wenn über einen Zeitraum von acht Stunden kontinuierlich Musik gehört wird. Steigt die Dezimalzahl um fünf, so verringert sich die zeit bis zum Hörschaden um die Hälfte. Bei einer Lautstärke von 95 Dezibel nimmt das gehör also sch nach vier Stunden Schaden, bei 100 Dezibel bereits nach zwei Stunden. Bei einer Lautstärke von 120 Dezibel kann das Ohr sofort Schaden nehmen.

Um solch eine Situation zu vermeiden, empfiehlt e sich, eine Voreinstellen beim Player vorzunehmen und die Lautstärke auf 50 Prozent zu setzen. Dennoch sollte unbedingt darauf geachtet werden, nicht über einen längeren Zeitraum ununterbrochen Musik über Kopfhörer zu hören und stattdessen immer wieder kleine Pausen einzulegen, damit sich das Ohr erholen kann. Viele Geräte wie zm Beispiel der IPod haben, um Gehörschäden zu verhindern, eine Lautstärkensperre m´bei 100 Dezibel eingerichtet. An diese Vorgaben sollte man sich unbedingt halten, um nicht zu riskieren, einen Tinnitus zu bekommen oder das Gehör langfristig zu beeinflussen.

 

Die Deutschen und ihr Handy

Handy, Foto: Piratenpartei Deutschland_Flickr

Es ist ja allgemein bekannt, dass die Deutschen nur schwer auf ihr Handy verzichten können, es ist Telefon, Kalender, Wecker und seit den letzten Jahren ja auch das Internet für unterwegs. Auch Notebooks erfreuen sich immer mehr Käufern, dabei gilt, ähnlich wie beim Handy, wer schnell, schick und klein ist, gewinnt.

Die Mediennutzung hingegen war bisher nur relativ überschaubar einzuschätzen und wurde jetzt in einer Studie der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung in Kooperation mit der Radiozentrale erforscht. Dabei wurde festgestellt dass Handys und Notebooks richtige Wachstumstreiber bei der Außerhausnutzung von Medieninhalten sind. Über das Notebook konsumieren in etwa 25 Prozent der Deutschen ihre Medien, beim Handy sind es immerhin sogar 18. Damit ist die Mediennutzung im Vergleich zum Vorjahr um 61 Prozent bei Notebooks und mehr als 50 Prozent bei Mobiltelefonen angestiegen.

Ausschlaggebend dafür ist vor allem die Konsumentengruppe der Unter-30-Jährigen in der rund 41 Prozent das Handy und die Hälfte das Notebook für Medieninhalte nutzen. Einen Rückgang erlitten die MP3-Player mit minus 9 Prozent, während sich die Tablet PCs noch nicht recht mit 2 Prozent etablieren konnten.

Bei der Mediennutzung spielt der Radiokonsum eine große Rolle, 12,3 Prozent hören über ihr Handy und acht Prozent über den Laptop, das Fernsehen bleibt dagegen bei beiden Geräten deutlich unter diesen Werten. Aber das Radio wird wohl auch in Zukunft weiterhin eine große Rolle spielen da es im Zusammenhang mit den ortsbezogenen Zusatzinformationen (Location Based Services) möglich ist Spots via Webradio und Mobile auf Basis geographischer Daten gezielt auszuliefern oder auch klassische Spots mit Location Based Services angereichert werden können.