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Das soziale Netzwerk Facebook stand monatelang im Hagelfeuer der Kritik. Ursache: Facebook soll Datenschutzbestimmungen nach europäischen und irischen Recht nicht eingehalten haben. Initiiert wurde die Aktion von dem Wiener Jurastudenten Max Schrems, der insgesamt 22 Beschwerden bei der irischen Behörde eingereicht hat. Schrems selber forderte von Facebook vor einigen Monate, dass das Unternhemen ihm seine Daten herunterladen solle – das tat das Unternehmen, alllerdings nicht alle, die er zu irgendeinem Zeitpunkt einmal in das Netzwerk eingeben hatte.
Nun hat die irische Datenschutzbehörde herausgefunden, dass Facebook zu keinem Zeitpunkt irisches und/ oder europäisches Recht verletzt habe, zu diesem Schluss kam die Behörde DPC, nachdem sie einzelne Facebookfunktionen und andere Grundlagen zum Datenschutz bei Facebook untersucht und analysiert hat. Insgesamt umfasst dieser Bericht 149 Seiten. Dennoch nimmt sich Facebook diese Auflehnung zu Herzen und möchte nun weiter transparenter werden. Hierbei will das soziale Netzwerk seine Nutzer noch besser informieren, was mit ihren Daten die sie eingegeben haben passiert. Auch andere Überlegung zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit möchte sich das Unternhemen überlegen. Hierbei möchte Facebook ebenfalls sein Design verändern und beispielsweise in den Einstellungen zur Privatsphäre und zum Benutzerkonto einfacher und klarer zu werden. Außerdem bastelt Facebook an einer Möglichkeit sein Profil unwiederruflich zu löschen.
Facebook indes zeigte sich mit dem Bericht der Datenschutzbehörde zufrieden, gibt sich aber auch einsichtig, dass es sich weiterhin in einigen Bereichen verbessern muss. Im Juli 2012 plant die Behörde Facebook auf die versprochenen Änderungen zu prüfen und ob sie umgesetzt wurden. Die Datenschutzbehörde in Irland war dafür zuständig, weil Facebook seinen europäischen Unternehmenssitz in Dublin, der Hauptstadt Irlands, hat.
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